Gültig für sämtliche Leistungen der BLUSCH-Immo GmbH, insbesondere Beratung, Vermittlung, Bewertung und Verwaltung von Immobilien.
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Verträge der BLUSCH-Immo GmbH, Rykestraße 2, 10405 Berlin, mit Kunden über individuell beauftragte Leistungen rund um Wohn- und Geschäftsimmobilien, soweit sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Hierzu können insbesondere Leistungen im Zusammenhang mit Vermietung, Kurzzeitvermietung, Vermittlung, Bewertung und Verwaltung gehören.
(2) Individuell ausgehandelte Vereinbarungen, objektbezogene Miet- oder Buchungsbedingungen sowie zwingende gesetzliche Vorschriften gehen entgegenstehenden Regelungen dieser AGB vor. Insbesondere enthalten diese AGB keine vollständigen Buchungsbedingungen für einzelne Kurzzeitunterkünfte; solche Bedingungen werden bei einer konkreten Buchung gesondert zur Verfügung gestellt.
(3) Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB), soweit nichts anderes bestimmt ist. Für Bewerbungen und Arbeitsverträge gelten diese AGB nicht.
(1) Ein Vertrag kommt durch übereinstimmende Vertragserklärungen der Beteiligten zustande. Die bloße Nutzung unserer Website oder eine unverbindliche Anfrage führt noch nicht zum Abschluss eines kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrags.
(2) Inhalt, Leistungen, Vergütung, Laufzeit und gegebenenfalls objektbezogene Bedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der individuellen Vereinbarung oder einer ausdrücklich bestätigten Buchung. Gesetzliche Formvorschriften bleiben unberührt.
(1) Zu den je nach Auftrag vereinbarten Leistungen können insbesondere Kurzzeitvermietung und damit zusammenhängende Organisation, Immobilienvermittlung, Immobilienbewertung, Miet- und Hausverwaltung sowie – soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – Wohnimmobilien- oder WEG-Verwaltung gehören. Erlaubnispflichtige Tätigkeiten werden ausschließlich im Rahmen der jeweils erforderlichen behördlichen Erlaubnisse angeboten und erbracht.
(2) Maßgeblich ist ausschließlich der im Einzelfall ausdrücklich vereinbarte Leistungsumfang. Objektangaben, die erkennbar von Eigentümern oder sonstigen Dritten stammen, werden nach bestem Wissen wiedergegeben. Gesetzliche Haftungs- und Informationspflichten bleiben unberührt.
(3) Unverbindliche Marktwerteinschätzungen ersetzen keine förmlichen Sachverständigengutachten. Allgemeine Informationen zu Immobilien als Kapitalanlage sind keine individuelle Rechts-, Steuer- oder erlaubnispflichtige Anlageberatung.
(1) Bei der Kurzzeitvermietung ergeben sich konkrete Unterkunft, Zeitraum, Preis, Zahlungsbedingungen, Stornierungsregeln und etwaige Hausregeln aus der jeweiligen Buchungsbestätigung und den vor Abschluss zugänglich gemachten objektbezogenen Bedingungen. Zwingende gesetzliche Rechte der Gäste bleiben unberührt.
(2) Art, Umfang, Vergütung und Laufzeit von Verwaltungsleistungen werden in einem gesonderten Verwaltungsvertrag geregelt. Dieser geht abweichenden Regelungen dieser AGB vor.
(3) Die Beauftragung Dritter, zum Beispiel für Instandhaltungsarbeiten, erfolgt im Rahmen der vertraglich eingeräumten Befugnisse und vereinbarten Kostenlimits. Soweit erforderlich, holen wir vorab die Zustimmung des Auftraggebers ein.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, dem Unternehmen alle für die Erbringung der jeweiligen Leistung wesentlichen Informationen wahrheitsgemäß und vollständig mitzuteilen.
(2) Der Kunde wirkt in angemessenem Umfang mit, damit vereinbarte Termine (z.B. Besichtigungen) und Fristen eingehalten werden können.
(1) Die Kommunikation und Übermittlung von Dokumenten kann – soweit rechtlich zulässig und vereinbart – elektronisch, insbesondere per E-Mail, erfolgen. Gesetzliche Informations- und Formvorschriften bleiben unberührt.
(2) Wenn für einen konkreten Vertrag eine elektronische Unterschrift zulässig ist, kann ein geeignetes Signaturverfahren genutzt werden. Die Verarbeitung von Protokoll- und Nachweisdaten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung.
(3) Diese AGB gelten nicht für Bewerbungsverfahren oder Arbeitsverträge. Insbesondere werden gesetzliche Formvorschriften für arbeitsrechtliche Erklärungen durch diese Bestimmungen nicht verändert.
(1) Das Unternehmen haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung des Unternehmens der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz sowie soweit das Unternehmen eine Garantie übernommen hat.
(1) Verbrauchern können bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen gesetzliche Widerrufsrechte zustehen. Ob eine Ausnahme eingreift, richtet sich nach der Art des jeweiligen Vertrags, beispielsweise nach den besonderen gesetzlichen Regelungen für Unterkunftsleistungen zu einem spezifischen Termin (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB).
(2) Soweit ein Widerrufsrecht besteht, stellen wir die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung und gegebenenfalls ein Muster-Widerrufsformular rechtzeitig gesondert zur Verfügung. Ein vorzeitiges Erlöschen bei vollständig erbrachten Dienstleistungen richtet sich nach den jeweils geltenden Voraussetzungen des § 356 Abs. 5 BGB.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
(1) Für Verträge gilt grundsätzlich deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Soweit gesetzlich zulässig, ist Berlin der Gerichtsstand bei Verträgen mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Sind einzelne Regelungen unwirksam, richtet sich die Rechtslage insoweit nach den gesetzlichen Bestimmungen; die Wirksamkeit der übrigen Regelungen bleibt unberührt.
Stand: Oktober 2026